Der Crash Course Kapitel 18: Die Umwelt

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In diesem Kapitel werden viele von Ihnen erfahren, dass der Planet wesentlich kleiner ist als Sie möglicherweise angenommen haben.

Der Hauptgrund wird durch diese Kurve hier ausgedrückt: Bevölkerung. Bedenken Sie, dass die gesamte Erdbevölkerung 1960 schließlich / bei 3 Milliarden Menschen / angelangt war, und dass die Projektionen weitere 3 Milliarden in nur 42 weiteren Jahren vorhersagten.

Bevor wir über 50% mehr Menschen in nur 40 Jahren nachdenken, lassen Sie mich die missliche Situation aufzeigen, in der sich die derzeitige Bevölkerung jetzt schon befindet.

Dieses Jahr werden 70 Millionen mehr Menschen die Oberfläche des Planeten bevölkern als im letzten Jahr. 70 Millionen.

Um das ins Verhältnis zu setzen:  das sind fast dreimal mehr Menschen als die Bevölkerung der 10 grössten Städte in den USA zusammen.

Der weltweite Bevölkerungszuwachs entspricht 3 dieser Städte, jedes Jahr, für die nächsten 40 Jahre.

Mehr Menschen bedeuten eine höhere Nachfrage nach Ressourcen: Mehr Aluminium, mehr Nahrung, mehr Konsumgüter, die an mehr Orte verfrachtet werden und mehr Autos. Immer mehr Autos.

Und falls jemand fälschlicherweise glauben sollte, dass das keine so grosse Sache sei, weil diese Menschen wahrscheinlich in China in einer Lehmhütte leben, möglicherweise mit einem Esel und einem Weidenkorb, dann lassen Sie mich Ihnen eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt zeigen.

Sie ist in vieler Hinsicht neuer und moderner als die meisten westlichen Städte. Das ist es, wonach alle streben.

Menschen sind überall gleich. Wir alle wollen in freundlichen, glänzenden Städten leben und wir wollen schöne Sachen in schöner Umgebung einkaufen.

Und nur nebenbei: China soll zwischen 1.3 und 1.6 Milliarden Einwohner haben. Das bedeutet, dass die gesamte US-Bevölkerung von 300 Millionen oder 0,3 Milliarden von den Chinesen als „Rundungsfehler“ betrachtet würde.

In der Tat haben die fünf bevölkerungsreichsten Städte der USA zusammen weniger Bewohner als die grösste chinesische Stadt.

Aber ich möchte zu einer früheren Aussage zurückkehren, wonach in den kommenden 40 Jahren zusätzliche 3 Milliarden Menschen die Welt bevölkern werden.

Ein Wesenszug, den die Menschen mit allen anderen Lebewesen gemein haben, ist, daß wir jene Ressourcen als erstes verbrauchen, die die beste Qualität haben und am einfachsten zu erreichen sind.

Wenn wir die Ressourcen der Erde nutzen, beginnen wir mit dem tiefsten Ackerboden, den grössten Bäumen, und den fischreichsten Gewässern. Wir beuten die hochwertigsten Bodenschätze natürlicherweise als Erstes aus.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen in Erinnerung rufen, dass Öl ein endlicher Rohstoff ist. Und weil das so ist, stellen wir fest, dass einzelne wie auch Gruppen von Ölfeldern ein klassisches Gewinnungsprofil aufweisen, das einer Glockenkurve gleicht.

Wir können dieses Profil zu einem generell für alle Bodenschätze geltenden Gewinnungsprofil ausweiten:

Wir beginnen zuerst mit den am nächsten liegenden, ergiebigsten, zugänglichsten und hochwertigsten Bodenschätzen. Dann erst wenden wir uns den zunehmend schwieriger abzubauenden, weniger ergiebigen, weniger reichhaltigen und abgelegenen Ressourcen zu.

Das bedeutet, dass mit der Zeit sowohl die Menge an Energie wie auch die Kosten für die Gewinnung dieser Rohstoffe steigen. Daran kann es keinen Zweifel geben.

Hier ein Beispiel: Als wir in dieses Land kamen, fanden wir einige aufsehenerregende Dinge, die einfach so herumlagen, wie diesen Kupferbrocken.

Bald waren diese verschwunden und wir suchten nach kleineren Klumpen, und dann nach Erzen mit dem höchsten Metallgehalt. Und heute?/

Wir haben Anlagen wie die Bingham Canyon Mine in Utah. Sie ist 4km breit und 1,2km tief, und sie begann als Berg. Das Erz hat einen Metallgehalt von 0.2%.

Glauben Sie, wir hätten uns all diese Mühe gemacht, wenn immer noch riesige Kupferbrocken in den Bachbetten herumliegen würden. m-m - Wohl kaum!

Schauen wir genauer hin:

Sehen Sie diesen Lastwagen dort unten? Er wird mit Erdöl betrieben, mit Diesel, um genau zu sein. Wenn wir keinen Treibstoff für den Betrieb dieses Lastwagens erübrigen könnten, womit würden wir wohl das Erz da heraus holen?

Esel? Diese Lastwagen tragen pro Ladung 255 Tonnen. Angenommen ein Esel trägt 70 kg, dann entspricht eine einzige Ladung des Lastwagens 3’400 Eselladungen. Das sind ziemlich viele Esel.

Ich finde, dass ein 4km breites und gut 1km tiefes Loch eine beeindruckende Verkörperung von Energieverbrauch ist. Wenn Energie erst einmal knapp wird, scheint es unwahrscheinlich, dass wir noch viele solche Löcher graben werden. Das bedeutet, das Kupfer knapp werden wird.

Das ist der Punkt, an dem das Konzept interessant wird: Die Menge an Energie und Geld, die benötigt wird, um irgendein Mineral oder Metall zu fördern ist eine Funktion des Erzgehaltes.

Wir können das als Verhältnis der Erzmenge zur Menge des gewünschten Materials ausdrücken, das es enthält. So enthält 10%iges Kupfererz 10% Kupfer und 90% – ähm, anderen Kram,- ich weiß nicht - Steine oder so.

Wenn wir graphisch darstellen, welche Mengen an Beiwerk wir fördern und beseitigen müssen, um an unser gewünschtes Material zu gelangen, dann erhalten wir folgende Kurve.

Kommt sie Ihnen bekannt vor? Das sollte sie; es ist eine exponentielle Kurve.

Sie zeigt uns, dass wenn wir ein Erzvorkommen mit nur 0,2% Kupfergehalt haben, wir 500 Kilogramm Erz abbauen müssten, um daraus ein Kilogramm Kupfer zu gewinnen.

Ich habe diesen Wert gewählt, weil er jenem der Bingham Canyon Mine entspricht.

Das erklärt warum dieses Loch so gross ist. Es sagt uns, dass wir ohne diese riesigen Lastwagen, so minderwertiges Erz wahrscheinlich nicht abbauen würden. Es bedeutet, dass wir uns hinsichtlich Kosten und Energie bereits am äussersten rechten Rand dieser Glockenkurve befinden.

Tun wir das, weil wir die mit der Förderung minderwertigen Erzes verbundene Herausforderung lieben? 

Nein, wir tun es, weil wir alle hochwertigen Erzvorkommen abgebaut haben. Das ist es, was uns geblieben ist. Wir tun es, weil es die beste Option ist, die uns verblieben ist.

Wir tun es, weil wir in nur 200 Jahren alles hochwertige Material verbraucht haben.

Betrachten wir ein anderes Beispiel: Kohle.

Der Kohlenabbau, in Tonnen gemessen, ist seit 1940 stetig um 2% pro Jahr gewachsen.

Diese Art des stabilen, stetigen und exponentiellen Wachstums ist genau das, was unsere Wirtschaft und Gesellschaft verlangen.

Präsident Bush sagte einmal, dass wir noch für 250 Jahre Kohle hätten, und deutet damit an, dass dieser rote Pfeil für weitere 250 Jahre in diese Richtung verlaufen kann.

Mit anderen Worten, es besteht keine Dringlichkeit, sondern nur Unmengen an Kohle, die darauf warten, von uns abgebaut zu werden.

Aber da gibt es ein kleines Problem an dieser Geschichte. Kohle gibt es in verschiedenen Qualitäten.

Die Beliebteste ist das glänzende, harte und schwarze Anthrazit – fast noch genauso gut: die Steinkohle. Sie hat den höchsten Heizwert, enthält wenig Feuchtigkeit und wird von der Stahlindustrie hoch geschätzt.

Dann wäre da die Fett- oder Pechkohle, die etwas weniger Energie pro Kilo hergibt.

Dann Flammkohle. Und schliesslich die Braunkohle mit dem tiefsten Energie- und höchsten Feuchtigkeitswert.

Sie kann praktisch nur verbrannt werden. Noch schlechter als Braunkohle ist nur noch, ähm, Gestein, das kaum schlechter brennt.

Schauen wir die amerikanische Geschichte des Anthrazit-Bergbaus an.

Sehen Sie diesen Verlauf hier? Der Grund warum wir nicht mehr davon abbauen liegt darin, dass schon ziemlich alles weg ist. Unser ganzes Erbe an Anthrazit, das sich über hunderte von Millionen Jahren gebildet hatte, wurde in einer Zeitspanne von 100 Jahren weitgehend aufgebraucht. Also ging man zum nächstbesten Stoff über, zur Fettkohle.

Hier können wir feststellen, dass das Fördermaximum 1990 erreicht wurde. War das, weil wir an der höheren Kohlenqualität das Interesse verloren hatten? Nein, es bedeutet lediglich, dass auch sie uns ausging.

Natürlich rückten wir zur nächsttieferen Qualität, der Flammkohle, weiter, die hier die fehlende Menge beibringt.

Nun kommt auch Braunkohle ins Spiel. Hier werden wir kaum einen Anstieg sehen bevor die Förderspitze bei der Flammkohle erreicht worden ist.

Nun kommt der WIRKLICH spannende Teil.

Ich sagte Ihnen schon, dass der Heizwert der Kohle bzw. ihre frei verfügbare Energie mit jeder Stufe progressiv sinkt.

Wenn wir die gesamte Energiemenge der abgebauten Kohle, anstelle der abgebauten Tonnage graphisch darstellen, erhalten wir ein völlig anderes Bild.

Während die Tonnage schön um 2% gestiegen ist, stellen wir fest, dass die gewonnene Energiemenge nicht mithielt und in den letzten 9 Jahren um genau 0% gestiegen ist. Ah!

Wir setzen also Energie und Geld ein, um immer mehr Kohle zu schürfen, aber wir erhalten für diese Anstrengung immer weniger zurück?

Sehen wir uns dieses Bild noch mal an. Wo glauben Sie, befinden wir uns auf dieser Kurve?

Liegen die besten Jahre noch vor uns? Stimmt Sie die präsidiale Aussage zu den Kohlenreserven von 250 Jahren, die wir noch hätten, zuversichtlich?

Die Nettoenergie von Kohle schwankt erheblich, aber mit dem Abbau von Braunkohle sind wir auf der Nettoenergiekurve bereits weit unten.

Nun, dann können wir doch auf Uran umstellen, oder nicht? Auch diese Geschichte hat einen kleinen Schönheitsfehler.

Wenn wir die Erzgehalte bei Uran betrachten, dann sehen wir eine Spanne, die von 20% bis zu 0,007% reicht.

Von allen nachgewiesenen und angenommenen Uranerzvorkommen, haben 30% einen Gehalt von über 0,1%, was bedeutet, dass 70% einen Gehalt von unter 0,1% aufweisen. Als einziges Land verfügt Kanada über nachgewiesene Erzvorkommen mit einem Urangehalt von mehr als 1%. Und 11 Länder haben ihr Uranerz schon vollständig aufgebraucht.

Wenn wir bedenken, wie extrem niedrig diese Erzgehalte sind, dann sind die Erträge des Uranabbaus dramatisch, aber nicht im positiven Sinne. Hier sehen Sie, wo 70% der bekannten Uranvorkommen liegen, wobei zwischen 500kg bis gut 5'000 kg Erz abgebaut und verarbeitet werden müssen, um ein einziges Kilogramm Uranoxid zu gewinnen.

Wie beim Kupfer, rutschen wir den Abhang sinkender Erzgehalte hinunter. Es kann nicht bestritten werden, dass an diesem Ende der Kurve ein höherer Energie- und Finanzaufwand mit dem Abbau verbunden ist.

Nur am Rande: Frankreich bezieht 90% seiner elektrischen Energie aus Kernkraft. Es hatte das Fördermaximum beim Uranabau in den späten 1980er Jahren erreicht, während die USA es in den frühen 1980er Jahren erreicht hatte.

Beide Länder haben ihr Uranfördermaximum schon weit hinter sich. Wenn Uran die Energie der Zukunft ist, dann liegt diese irgendwo ausserhalb dieser Länder.

Dieses allgemeine Schema lässt sich auf alles übertragen, worauf wir Menschen unsere Aufmerksamkeit richten.

Phosphor, ein für die Landwirtschaft wichtiges Mineral, Fische im Meer, jedes Metallvorkommen – sie alle erzählen dieselbe Geschichte:

Uns gehen die hochwertigen Materialien aus.

Bei den meisten Dingen besteht entweder bereits ein Mangel oder er wird sich in den nächsten paar Jahrzehnten einstellen.

All diesen Schätzungen liegt zugrunde, dass genügend Energie vorhanden ist, die es uns überhaupt erlaubt, beliebig viele, kilometertiefe Schächte zu graben, um an die letzen minderwertigen Erze heranzukommen.

Die Geschichte hierbei ist, dass wir als Gattung weltweit bereits die reichhaltigsten Erze abgebaut, die zugänglichsten Energiequellen gefunden und die fruchtbarsten Böden bebaut haben. Es wird gesagt, dass für jeden Scheffel Weizen, den wir verkaufen, ein Scheffel Muttererde verbraucht wird.

Da die Bildung einer wenige Zentimeter dünnen Humusschicht hunderte von Jahren benötigt, können wir sagen, dass unsere Bauern eigentlich Erde abbauen.

Wir haben natürliche Erzvorkommen und Energieablagerungen, die über mehrere hundert Millionen Jahre hinweg entstanden sind sowie Böden, die über tausende von Jahren gebildet wurden, genommen und sie in den wenigen Jahren, seit Öl entdeckt wurde, weitgehend verheizt.

Wir können mit Sicherheit sagen, dass, wenn all dies verbraucht und verschwunden sind, es nach menschlichen Maßstäben für immer verschwunden ist.

Eine andere Größe zur Messung menschlicher Aktivität ist, dass bestimmte empfindliche Ökosysteme Überlastungssymptome zeigen. Artenschwund ist ein Beispiel, aber es gibt viele weitere, wie z.B. das Umkippen von Gewässern, das überall auf der Erde in Flachwasserbereichen beobachtet wird.

Macht man sich die Mühe hinzusehen, stellt man fest, dass viele Warnlampen auf unserem gemeinsamen Armaturenbrett aufleuchten, vom Artenschwund zum Raubbau an den Ozeanen, über den Grundwasserschwund, zum Verschwinden der Muttererde, bis zur Erschöpfung der Energie, und so weiter und so weiter.

Wenn ich auf meinem Armaturenbrett nur eine rote Warnlampe aufblinken sehe, dann halte ich an, um zu schauen, was nicht stimmt.

Stattdessen tritt die Welt, so wie ich es wahrnehme, aufs Gaspedal.

Was jede Komponente dieser Entwicklung antreibt, ist ganz einfach das: jedes Jahr kommen 70 Millionen Menschen auf dem Planeten hinzu. Das führt zu einer Zunahme der Anzahl der Menschen um gigantische 50%, die in den nächsten 40 Jahren die Verteilung der noch vorhandenen Rohstoffe unter sich werden ausmachen müssen.

Ich glaube, wenn wir uns intelligent anstellen, können wir damit umgehen. Wenn wir uns aber einfach für Wachstum entscheiden, weil unser Geldsystem es so verlangt und weil es die Grundhaltung unserer Politiker ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass wir nur noch schneller gegen die Wand fahren.

Die zu treffende Wahl scheint klar: entweder nehmen wir die notwendigen Veränderungen jetzt freiwillig vor, oder wir werden später unfreiwillig mit Veränderungen konfrontiert.

Zurück zur Wirtschaft. Ihre Grundannahme, dass die Zukunft nicht nur grösser, sondern exponentiell grösser als die Gegenwart sein wird, wird sich dieser Wirklichkeit stellen müssen. Ich sage Ihnen, dass sich diese Grenzen binnen der nächsten 20 Jahre deutlich bemerkbar machen werden.

Und so können wir schliesslich alle drei „E“ auf den Punkt bringen:  Unsere Wirtschaft gründet auf einem sich exponentiell entwickelnden Geldsystem, das explizit das Paradigma des ewigen Wachstums durchsetzt und implizit annimmt, dass die Zukunft viel grösser sein wird als die Gegenwart.

Wachstum bedingt Energie, darum kommt man nicht herum. Die Entwicklungen bei der Energie stehen somit in einem starken Gegensatz zu den wichtigsten Grundannahmen, auf denen unsere gesamte Wirtschaft und Lebensweise gründet. Der Höchststand der Energiegewinnung, Peak Energy, ist eine äusserst reale und nahe Aussicht.

In der übrigen Umwelt können wir deutlich erkennen, dass wir Menschen praktisch alle hochwertigen Rohstoffe verbraucht haben und nun daran sind, uns in weniger reichhaltige, dünnere und tiefere Gebiete vorzuarbeiten, um an die Rohstoffe zu kommen, die unsere Lebensweise bestimmen. Biosysteme lassen ihre Warnlichter auf unserem Armaturenbrett aufleuchten. So zu tun, als könnten wir einfach so weiter konsumieren wie bisher, währenddessen die Weltbevölkerung in den nächsten 40 Jahren um 50% wächst, ist kein geeigneter Plan. Ja, es ist überhaupt kein Plan.

Der angesichts der abnehmenden Erzgehalte exponentiell zunehmende Aufwand beim Abbau von Rohstoffen ist eine schon schwer genug zu glaubende Geschichte, die wir erleben.

Aber wenn wir diese Realität mit unserem Wissen über die Energieversorgung verbinden, dann wird die ganze Sache noch unmöglicher.

Weil alle Schlüsselrohstoffe, auf die wir angewiesen sind, d.h. Metalle, Mineralien, Erde, Wasser, Meeresfische und alle anderen, in ihren hochwertigen Vorkommen verbraucht worden sind, wird ihre weitere Ausbeutung zunehmend mit den schwindenden Energievorräten im Widerspruch stehen, die wir auch gerne dazu verwenden wollen, uns zu transportieren, Gebäude zu errichten und es warm zu haben.

Im Zusammenhang betrachtet wird es ziemlich klar, dass wir vor der Herausforderung stehen, uns an eine Welt mit weniger, nicht mehr, anzupassen.

Eine Welt, in der wir unsere Anstrengungen vermehrt darauf richten müssen, das was wir haben, sorgfältig zu verwalten, statt nach neuen Quellen zu suchen, die wir ausbeuten können.

Wir haben ein Wirtschaftssystem, das wachsen muss, gekoppelt an ein Energiesystem, das nicht wachsen kann, und beide sind an eine Welt gebunden, in der die Rohstoffe rasant am Schwinden sind.

Von den drei „E“ ist es die Wirtschaft, welche die Änderungen vornehmen wird und Sie müssen dafür gewappnet sein. Darum geht es bei diesem Crash Course.

Machen wir es noch einfacher. Ich will sicher gehen, dass Sie meine Botschaft verstehen:

Unsere Wirtschaft muss wachsen, um ein Geldsystem zu stützen, das Wachstum braucht, aber sie wird durch ein Energiesystem in Frage gestellt, das nicht wachsen kann. Und beide sind an eine natürliche Welt gebunden, die rasant aufgebraucht und zerstört wird.

Lassen Sie mich zum Abschluss Folgendes sagen: Würde ich denken, diese Probleme seien unlösbar, dann hätte ich die letzten vier Jahre nicht vollzeitig damit verbracht, diesen Crash Course zu entwickeln und mein Bankkonto geleert, um den Crash Course Ihnen allen gratis zugänglich zu machen.

Ich bin ein Optimist und ich will eine bessere Zukunft nach unserem eigenen Plan.

Wir können es uns Platituden, wie jene, dass wir noch für 250 Jahre Kohle hätten und das Ignorieren von Fakten nicht mehr leisten.

Es ist an der Zeit, gross zu denken, einen klaren Sinn für Prioritäten zu entwickeln und die pubertäre Haltung, dass uns nichts Schlechtes widerfahren wird, weil bisher auch nichts geschehen ist, aufzugeben.

Und es ist an der Zeit zu zeigen, dass wir uns um die künftigen Generationen kümmern, die auf uns folgen werden. Wie möchten Sie, dass man über Sie urteilt? Was ist unsere Hinterlassenschaft?

Auf Gedeih und Verderb, Sie leben zu einer Zeit, in welcher einer der dramatischsten Wendepunkte in der Geschichte unserer Gattung stattfindet seit sie von den Bäumen herunter geklettert ist.

Die einzige wirkliche Frage ist, welche Rolle Sie spielen wollen?

Soll Ihr Leben von Angst oder von zielorientierter Entschlossenheit erfüllt sein?

Die einzige Grund, weshalb diese Herausforderungen unüberwindbar werden ist, dass wir sie ignorieren und es zulassen, dass ignoriert werden.

Also, die Zeit ist gekommen, all diese Herausforderung auf eine einzige Zeitachse zu legen, damit wir die Dringlichkeit der Gefahren erkennen, denen wir gegenüberstehen.

Gehen wir zum Kapitel 19: Zukunftsschock.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.     

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